Die vergangenen Monate haben gezeigt: An den Märkten kann es ganz schön turbulent werden. Zuerst ging es im letzten Quartal 2018 steil bergab mit den Kursen, dann folgte zu Beginn des Jahres 2019 ein unerwarteter und sehr plötzlich auftretender Turnaround mit stark steigenden Kursen. Hier mal am Beispiel des DAX dargestellt.

Beide Entwicklungen ohne große Vorwarnung quasi aus heiterem Himmel für Investoren. Für solche Extremsituationen bedarf es daher bestimmter Strategien. Die Herangehensweisen sind dabei allerdings sehr unterschiedlich. Hier stellen wir Ihnen einmal drei verschiedene Lösungsansätze aus der Patriarch-Produktpalette vor. Je nachdem, um welche Kundenzielgruppe mit unterschiedlicher Risikotoleranz es sich handelt, gibt es logischer Weise unterschiedliche Ansätze.

Und schon einmal vorne weg muss gesagt werden: Bewusst wurde sich bei der Betrachtung der Entwicklung ausschließlich nur auf die geschilderte extreme Marktsituation konzentriert und die Sonnenzeiten der vergangenen Jahre einmal beiseite gelassen.

Zielgruppe 1: erfahren und unerschrocken

Wer sich schon länger mit Geldanlage beschäftigt, hat wohl schon so einige Hochs und Tiefs – insbesondere am Aktienmarkt – durchgemacht. Deshalb lassen sich solch erfahrene Aktienkunden kaum aus der Ruhe bringen. Sie wissen, dass zwischenzeitliche Verluste dazugehören, wenn man außergewöhnliche Renditen erzielen möchte.

Für diese Zielgruppe könnte der GAMAX Asia Pacific Funds (WKN: 972194) das richtige Produkt sein. Vor dem Absturz Ende 2018 hatte dieser Fonds sein letztes negatives Jahresergebnis im Jahr 2011. Noch besser, in den letzten Jahren konnten sich die Kunden dieses Fonds meist über zweistellige Plusrenditen freuen. 2018 verzeichnete er dann jedoch ein Minus von 12% und das bei einer Volatilität von 18%. Doch, vergleicht man den GAMAX Asia Pacific Funds mit dem DAX, hat der Fonds sich beiweitem schneller erholt als der deutsche Leitindex und die kritische Marktphase (Dank der aktiven Managementleistung der DJE Kapital AG als verantwortlicher Fondsmanager) sogar mit einem herausragenden Plus von 7% abgeschlossen, während der DAX lediglich seine Verluste egalisieren konnte.

Aber es schaffen eben nicht viele Kunden, eine solch extreme Achterbahnfahrt nervlich auszuhalten. Gerade einmal für 10-20% der Kunden wäre dies die richtige Strategie, ist die einheitliche Meinung in der Finanzberaterschaft.

Zielgruppe 2: erfahren aber variabel

Wer bei solch hohen Kursschwankungen nicht ganz so still sitzen bleiben kann, für den könnte der Patriarch Classic TSI Fonds (WKN: HAFX6Q) interessant sein. Hier kann je nach Marktaussicht die Aktienquote verändert werden. Sie kann zwischen 51% und 100% variieren. In den Monaten zwischen dem Absturz Ende 2018 und dem erneuten Aufwärtstrend, variierte der Aktienquotenanteil zwischen 70% und 100%. Die Volatilität lag bei ganzen 20,5%. Seit seiner Auflage konnte er per Stichtag 30.04.2019 über die gesamte Laufzeit von über 5 Jahren eine sensationelle durchschnittlich zweistellige Rendite p.a. nach Spesen vorweisen (11,67% p.a.) !!. Die Kunden machten mit dem Fonds in den 4,5 Jahren vor dem Absturz somit so viel Gewinn (78%!), dass dieser erste vergangene Verlust im letzten Quartal 2018 (knapp 11%) wohl den meisten relativ egal gewesen sein dürfte. Und ganz nebenbei – auch mit dieser Systematik sind die Verluste aus 2018 bereits nach 4 Monaten in 2019 schon wieder Geschichte wie die Grafik zeigt.

Diese Methodik empfiehlt die Mehrzahl der Finanzberater für rund 20-25% ihrer Kunden – schließlich sind auch hier zumindest noch starke Nerven und Durchhaltevermögen gefragt.

Zielgruppe 3: vorsichtig und sicherheitsorientiert

Für diejenigen, die solches Risiko jedoch scheuen und lieber mehr „auf Nummer sicher“ gehen, um nicht allzu große Verluste einzufahren, bietet die Patriarch die sogenannten Trend 200-Lösungen – und zwar in verschiedenen Variationen – an. Betrachtet man zum Beispiel den Patriarch Vermögensmanagement Fonds (WKN: A0EQ04) und vergleicht ihn mit dem DAX im Zeitraum zwischen August 2019 und April 2019, stellt man fest: In Relation zum DAX, weist der Patriarch Vermögensmanagement Fonds eine Verlustreduktion von 25% auf. Aufgrund der Trend-200-Strategie wurde bereits im Oktober vorsorglich bei dem Fonds „die Reißleine gezogen“ und das komplette Aktienengagement frühzeitig aufgelöst. Das bedeutet, der Aktienmarkt wurde komplett verlassen und das Kapital der Kunden wurde in 100% Cash-Investments umgelagert. So blieben die Anleger von den 2,5 verlustreichen Monaten (Oktober bis Dezember 2018) weitestgehend verschont. Allerdings hatte dies auch zur Folge, dass nicht von Anfang an, an dem rasanten Aufwärtstrend zu Beginn des Jahres 2019 profitiert werden konnte. Erst zum 26.02.2019 kehrte die Strategie wieder zu 100% in die Aktienmärkte zurück.

Doch da die Kundschaft dieses Fonds, wie die meisten Deutschen, Sicherheit vor Rendite stellt, sei das laut der Masse der Finanzberater kein Problem gewesen. Hier finden sich laut Beratern 50-75% der Kunden wieder.

Die Strategien, um eine schwierige Börsenphase möglichst unbeschadet und dennoch erfolgreich zu überstehen, sind also vielfältig. Hier kommt es ganz auf den Erfahrungsschatz und die individuelle Risikoneigung des Kunden an. Eines ist jedoch sicher – was immer die Märkte auch in Zukunft bringen werden, die Patriarch hat für jeden Anlegertyp das richtige Konzept an Bord ! Ebenso sicher ist auch, dass es das Sparbuch oder Festgeld für die nächsten Jahre mit Sicherheit nicht sein werden.

Und welche Patriarch-Strategie passt nun am besten zu Ihnen …?

Dirk Fischer

Geschäftsführer der Patriarch Multi-Manager GmbH

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