Die Performance zählt

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Albert Einstein prägte das Zitat „Was weiß ein Fisch vom Wasser, in dem er sein Leben lang herum schwimmt?“ Der Fisch ist symbolisch die Fondsanlage. Diese soll schön groß werden, denn dann freuen Sie sich als Investor. Der Fisch kann ohne das ihn umgebende Wasser nicht leben und wachsen. Das Wasser steht symbolisch für die Gebühren.

Jetzt denkt sich ja vermutlich jeder, je mehr Wasser in der Natur um den Fisch herum ist, desto besser.

Bei der Geldanlage auf der anderen Seite: Je höher die Gebühren, desto kleiner die Rendite.

In der Praxis ist die Diskussion dabei längst schon Geschichte, denn es wissen die wenigsten:

Die Performance eines Fonds, sprich alle Fonds-Ergebnisse werden nach der BVI Methode ausgewiesen, d.h. nach Abzug der laufenden Spesen.

Im Klartext bedeutet dies, dass die Gebühren eines Fonds im Ergebnisvergleich zweitrangig sind. Denn, Sie sind eben bereits in der ausgewiesenen Performance berücksichtigt.

Ein guter Fondsmanager kostet eben, wie jeder andere Experte auch, Geld, ist seinen Preis aber auch jeden Cent wert! Es macht also absolut keinen Sinn, sich als (alleiniges) Auswahlkriterium nur die Kostenstruktur eines Fonds anzusehen.

Die Fragestellung sollte vielmehr lauten:

Welcher Fonds hat für meine Anlageziele die beste Strategie und welcher Fonds hat diese Performance in der Vergangenheit auch erzielt?

Ein guter Berater kostet Geld

Eine weitere wichtige Frage ist, wie Sie mit Schwankungen des Wertes eines Fondsanteils umgehen. Geld gewonnen oder verloren haben Sie ohnehin erst dann, wenn Sie Ihre Fondsanteile wieder verkaufen.

Aber viele Anleger machen sich das Leben unheimlich schwer, indem Sie auf der einen Seite zwar intensiv die Gebühren verschiedener Fonds vergleichen, aber die Performance auf der anderen Seite viel zu oft nur kurzfristig danach beurteilen, ob Sie einen Gewinn oder Verlust machen würden, wenn Sie heute verkaufen würden.

Gerade bei vermeintlichen Verlusten – die jedoch noch überhaupt nicht realisiert wurden (Buchverluste) – tun Sie oft so, als ob Sie diese tatsächlich realisiert hätten und machen sich das Leben damit unnötig schwer.

Denn oft dreht der Markt genauso schnell wieder nach oben und aus einem zwischenzeitlichen Verlust wird final doch der gewünschte Gewinn (Solche Schwankungen sind einfach „Part of the Game„).

Ein wichtiger Punkt noch, der oft mit den anderen in einen Topf geworfen wird: Der einmalige Ausgabeaufschlag beim Kauf von Fondsanteilen gehört nicht zu der dauerhaften Gebührenstruktur. Es sind reine einmalige Vertriebskosten. Hier sollten Sie schon darauf achten, dass Sie von Ihrer Depotbank oder Ihrem Berater fair behandelt werden.

Auch hier gilt: Betrachten Sie die Entwicklung des Fonds ruhig nach diesen Kosten. Sie werden staunen, dass dieser vermeintliche Mehraufwand beim Fondskauf – durch einen dadurch gewonnenen kompetenten Berater – vielfach sehr gut angelegt waren und beim finalen Endergebnis kaum ins Gewicht fallen.

Fazit

Eine Top-Fondsempfehlung durch einen guten Berater ist halt durch nichts zu bezahlen und darf daher ruhig Geld kosten.

Bei Direktbanken ohne Beratung fallen dagegen oft nur reduzierte oder in seltenen Fällen sogar keine Ausgabeaufschläge an. Auf eine Beratung müssen Sie hier jedoch meistens verzichten. Im Performance-Vergleich brauchen Sie die Kosten daher nicht zusätzlich berücksichtigen.

Vergessen Sie niemals, gute Leistung hat auch Ihren berechtigten Preis. Sie bekommen halt keinen Porsche zum Preis eines Kleinwagens.

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