Wissen tanken, Kontakte knüpfen, Trends erfahren – der FONDS professionell KONGRESS Mannheim bietet all das und ist ein jährlicher Pflichttermin für Brancheninteressierte.

Der Fondkongress in Mannheim ist die größte und wichtigste Fachveranstaltung im Investmentbereich im deutschsprachigen Raum. Hier treffen sich viele hochrangige Führungspersönlichkeiten wichtiger Produktanbieter, prominente Fondsmanager sowie Finanzberater aus dem In- und Ausland. Zwei Tage lang dauert der Kongress, auf dem hochkarätige Vorträge gehalten werden. Im Jahr 2019 waren es insgesamt 210 Fachvorträge, die interessante Einblicke rund um die Themen Investmentstrategien, Fondskonzepte, geschlossene Produkte, Recht, Steuern und Vertrieb gaben. Außerdem können die Zuhörer jedes Jahr spannenden Podiumsdiskussionen und Paneldiskussionen lauschen. Es können Kontakte geknüpft und Informationen aus erster Hand ausgetauscht werden. Außerdem werden natürlich neue Ideen und Möglichkeiten diskutiert. Wer in der Branche tätig ist oder Bekanntheitsgrad erreichen will, für den ist der FONDS professionell KONGRESS in Mannheim wohl eine Pflichtveranstaltung.

Insgesamt waren dieses Jahr 220 Aussteller auf dem Kongress vertreten, der täglich über 6.000 Besucher anzog.

Neben den Vorträgen und Diskussionen ist ein weiterer wichtiger Bestandteil des Fondskongresses der „Deutsche Fondspreis.“ 33 Investmentfonds von 29 verschiedenen Gesellschaften in elf Kategorien wurden ausgezeichnet.

Patriarch jedes Jahr mit an Bord

Dirk Fischer, der Geschäftsführer der Patriarch Multi-Manager GmbH, ist mit seinem Unternehmen schon seit vielen Jahren als gefragter Experte auf dem Kongress vertreten. Und hält dieses Branchentreffen auch persönlich für absolut wichtig. Er ist überzeugt davon, wie er im Interview verriet, dass der Fondskongress auch für die Entwicklung seiner Patriarch Multi-Manager GmbH von großer Bedeutung war. Denn hier handele es sich um einen perfekten Ort, um das eigene Netzwerk zu erweitern, Ideen auszutauschen und über Börsentrends zu diskutieren. Dirk Fischer glaubt, dass an diesen zwei Tagen oftmals mehr erreicht werden kann, als man im normalen Business in rund zwei Wochen erreicht.

Lauschen Sie nachfolgend dem gesamten 5-minütigen Interview in Wort und Bild. Es lohnt sich:

Dauerbrenner Niedrigzinsumfeld

Eines der Hauptthemen war wieder einmal das Thema Niedrigzinsumfeld und wie mit überschaubarem Risiko noch gute Renditen erzielt werden können.

Der Gründer der DJE Kapital AG, Dr. Jens Erhardt, rät in Bezug auf dieses Thema, auf defensive Aktien zu setzen, anstatt direkt wieder mit Vollgas in den Aktienmarkt zurückzukehren. Einen guten Teil des Portfolios solle man lieber in defensiven Branchen wie Nahrungsmittel oder Versorgern halten. Seine Begründung: Was früher den Anleihen zukam, haben heute die defensiven Aktien übernommen – was an den immer noch extrem niedrigen Zinsen liege. Auch die drei Börsenprofis Frank Fischer, Alexander Kapfer und Guido Berresheim, die auf dem Kongress über die Herausforderungen für die Geldanlage diskutierten, konnten sich darauf einigen, dass es auch in stürmischen Zeiten gute Investmentgelegenheiten gibt. So sieht Kapfer gute Anlagemöglichkeiten zum Beispiel in strukturellen Wachstumswerten – zum Beispiel von Gesellschaften, die im globalen Transport- und Tourismusbereich tätig seien. Guido Berresheim ist überzeugt davon, dass sich trotz des niedrigen Zinsniveaus attraktive festverzinsliche Papiere im Europaraum finden lassen. Das liege auch daran, dass die Kurse im vergangenen halben Jahr ebenso wie die Aktiennotierungen relativ stark gefallen seien. Allerdings sollte man sich genau informieren und die Papiere sehr gut analysieren, bevor man investiert.

Auch die vier Portfoliomanager Bert Flossbach, Klaus Kaldemorgen, Henning Gebhardt und Michael Krautzberger kamen zu dem Ergebnis, dass das Jahr 2019 sicherlich nicht einfach werden wird, es aber durchaus auch Chancen geben werde. Zu diskutieren gab es zu diesem Thema allerlei. Heike Fürspaß-Peter, Vertriebschefin für Deutschland und Österreich bei Lyxor ETF, rät dazu, eine optimale Balance zwischen den einzelnen Extremen zu finden. Sie meint also, dass man sowohl in aktive, als auch in passive Fonds investieren sollte. Denn: passive Fonds würden die Lücke zwischen ETF-Performance und der Benchmark so gering wie möglich halten, während aktive Fonds stets eine Outperformance gegenüber der Benchmark zum Ziel hätten. Die Kombination könnte man zum Beispiel mit einer „Minimum-Varianz-Strategie“ schaffen, mit denen die Volatilität des Portfolios reduziert werden soll.

Wer mehr dazu wissen möchte, hier der ganze Bericht zur -> Diskussionsrunde <-

Roboter auf dem Vormarsch

Ein weiteres großes Thema war die Digitalisierung und die Entwicklungen in Bezug auf Robo Advisor. Auch hier gab es unterschiedliche Meinungen. Swen Köster, Senior Vice President bei Moventum, betrachtet die Fintechs eher kritisch. Er vertritt die Meinung, dass Berater bei den wichtigsten Themen punkten und nicht die computergesteuerte Technik. Denn Maschinen könnten zwar große Datenmengen in Sekundenbruchteilen analysieren und Muster erkennen, doch sie können eben keine Gefühle und die wahren Bedürfnisse der Kunden erkennen. Er sieht die echten Berater vorne, wenn es um die Qualität der Beratung geht. Was den Kostenfaktor angeht, geht hier der Punkt an die Robos.

Mehr Informationen gibt es hier: https://www.truevest.de/

Seien Sie im nächsten Jahr dabei

Sie sehen also, eine jährliche Reise Ende Januar nach Mannheim zum Fondskongress lohnt sich für Investoren wie Berater garantiert immer. Am besten schon direkt einmal den Termin für das Folgejahr am 29. und 30.1.2020 schon einmal im Kalender vormerken !

 

Dirk Fischer

Geschäftsführer der Patriarch Multi-Manager GmbH

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