Investmentfonds – was ist das und wie funktionieren sie ?

 

Bei einem Fonds (oder Investmentfonds) handelt es sich um eine Kapitalanlage, mit der Sie ihr Geld langfristig anlegen können. Ihr Geld wird zusammen mit dem anderen Anleger gesammelt und in einen Topf geworfen – dem sogenannten Fonds. Mithilfe eines Experten wird mit diesem Geld in verschiedene Kapitalanlagen wie zum Beispiel Aktien oder Immobilien investiert. Man kann sich einen Fonds also als ein Gemeinschaftskonto vorstellen. Ziel ist es, das investierte Kapital durch Investitionen am Finanzmarkt zu vermehren. Darum kümmert sich der sogenannte Fondsmanager. Ein großer Vorteil von Fonds ist, dass das investierte Kapital als Sondervermögen gilt. Das bedeutet, dass die Fondsanteile separat zum Vermögen der verwahrenden Depotbank gehalten werden und die Anleger so im Falle einer Pleite der Depotbank ihr investiertes Geld nicht verlieren können.

 

 

 

 

Verschiedene Anleger können monatlich oder einmalig in einen Fonds investieren. Die Kapitalverwaltungsgesellschaft bündelt das so gesammelte Geld und es wird von einem Fondsmanager verwaltet. Diese Fondsmanager halten Ausschau nach attraktiven Anlagen auf dem weltweiten Kapitalmarkt und investieren das Geld in Wertpapiere. Dabei wird darauf geachtet, dass in verschiedene Bereiche und unterschiedliche Wertpapiere investiert wird, damit das Risiko gestreut wird. Die Anleger erwerben also Anteile am Fondsvermögen und investieren somit indirekt in Wertpapiere des Fonds.

 

Rendite – was bedeutet das eigentlich?

Wer von Fondsrendite spricht, sollte natürlich erst einmal verstehen, was Rendite genau bedeutet. Der Begriff Rendite bezeichnet im Allgemeinen den Ertrag einer Geldanlage, der in Bezug auf den Kapitaleinsatz eines Anlegers innerhalb eines betrachteten Zeitraumes (häufig ein Jahr) erzielt wird. Mit der Rendite wird also der Erfolg einer Kapitalanlage gemessen. Sie ist ein entscheidender Messwert, wenn es um die Performance eines Fonds geht.

 

 

Man unterscheidet zwischen der Bruttorendite und der Nettorendite. Bei Erstgenannter werden alle Kosten einer Kapitalanlage NICHT in die Gewinnrechnung einbezogen. Sie bezeichnet also den jährlichen Gesamtbetrag aus einer Geld- oder Kapitalanlage ebenso ohne die Betrachtung von Steuern und Inflation zu berücksichtigen. Die Nettorendite stellt also den realen Kapitalzuwachs mit Berücksichtigung von Steuern und Inflation dar. Die Rendite wird immer in Prozent angegeben und bezieht sich auf das vom Anleger eingesetzte Kapital. Die Höhe der Rendite steht immer im Verhältnis zum Risiko. Man kann davon ausgehen, dass das Risiko mit der Höhe der Rendite steigt. In der Regel gilt also: Je höher das Risiko einer Kapitalanlage für Investoren und Anleger ist, desto höher sind meist die Renditeaussichten, aber auch Verlustmöglichkeiten (negative Rendite).

 

 

 

 

Hohe Renditen erzielen

Dass jeder Sparer gerne eine attraktive Rendite erzielen möchte, steht außer Frage. Inzwischen kann man auch mit Sicherheit sagen, dass sich Tagesgeld, Festgeld oder ein Sparkonto aufgrund der Niedrigzinsen nicht mehr rechnen. Wer hohe Renditen erzielen möchte, der darf das Risiko nicht ganz scheuen. Allerdings gibt es Unterschiede zwischen risikoreichen und risikoärmeren Investments. Viele Anleger schrecken zum Beispiel vor reinen Aktieninvestments zurück, da sie recht schwankungsanfällig sind. Immer beliebter werden Mischfonds und das ist kein Wunder. Mit einem Mischfonds haben Investoren und Anleger die Möglichkeit, neben Aktien gleichzeitig in Anleihen und andere Anlageklassen zu investieren. Das Angebot der Mischfonds ist groß und es findet sich für jeden Anlagetyp etwas. So gibt es offensivere Mischfonds, die überwiegend in Aktien investieren. Außerdem gibt es ausgewogene Mischfonds und für die risikoscheuen Anleger bieten sich dann Mischfonds an, die eher defensiv aufgestellt sind – also überwiegend in Anleihen investieren. Wie schon erwähnt gilt im Allgemeinen: Je höher das Risiko, desto höher die Renditeaussichten.

 

 

Welche Renditen Fonds erreichen können

Doch es gibt einige Fonds, die es regelmäßig schaffen, um die zehn Prozent Rendite im Durchschnitt zu erlangen. So konnte beispielsweise einer der besten Asien-Fonds, der GAMAX Asia Fund (WKN: 972194) im jährlichen Durchschnitt der vergangenen 5 Jahre 8,89% Rendite p.a. erzielen (nach laufenden Fondsspesen). Er setzt auf das große Wachstum in der Region Fernost. Ein weiteres Beispiel eines Fonds, der im Schnitt in den letzten 5 Jahren sogar eine zweistellige Durchschnittsrendite schaffte (10,33% p.a.), ist der GAMAX Junior Funds (WKN: 986703). Er streut seine Anlegergelder rund um den Globus in ausgewählte Aktien. (alle Renditeangaben sind per Stichtag 31.7.2018).

Definitive Aussagen darüber, welche Renditen ein Fonds erreichen kann, sind nicht exakt zu treffen. Denn das hängt sehr von der Performance der Assetklasse ab, in die Sie investieren. Natürlich lassen sich immer gewisse Prognosen und Tendenzen berechnen, wenn man die Entwicklung der Fonds in der Vergangenheit betrachtet, doch auch hier ist Vorsicht geboten. Denn die Ergebnisse können je nach Betrachtungszeitraum sehr unterschiedlich ausfallen.

 

 

  • GAMAX Asia Fund (WKN: 972194) 8,89%
  • GAMAX Junior Funds (WKN: 986703) 10,33%

Der TSI Fonds – ein Fonds mit exzellenten Renditeaussichten

Als Top Performance Fonds gilt momentan der Patriarch Classic TSI Fonds (WKN: HAFX6Q). Zwar kann er noch auf keine 20-jährige Historie zurückblicken, doch in den vergangenen drei Jahren (Stichtag 31.8.18) hat er im Schnitt um jährlich 15,39  Prozent (!) zugelegt – was eine starke Performance ist. Das Geheimnis des TSI Fonds lautet: Relative Stärke. Das bedeutet, dass dieser Fonds auf die trendstärksten Aktien setzt. Mit diesem Konzept lässt der TSI nicht nur die meisten anderen Fonds hinter sich, sondern mit dem DAX auch den deutschen Leitindex. Seit der Auflage dieses Fonds im Januar 2014 verzeichnet der TSI durchgehend ein positives Jahresergebnis. Für diese tolle Performance wurde er auch schon mehrmals ausgezeichnet. Durchweg erhält der TSI Fonds von den renommierten Fondsanalysehäusern wie Morningstar, Lipper oder auch der FWW Fundstars Bestnoten.

Für welchen Investmentfonds Sie sich auch immer entscheiden mögen:

 

  • Verwechseln Sie auf keinen Fall Rendite mit Gewinn!
  • Beachten Sie bei der Renditeberechnung den Anlagezeitraum! Der Standardzeitraum in der Finanzwelt liegt bei einem Jahr – das sogenannte „p.a.“ (per annum). Damit Renditen unterschiedlicher Investitionen vergleichbar sind, werden die Renditen immer auf ein Jahr hochgerechnet.
  • Berücksichtigen Sie die Inflation! Durch Inflation sinkt regelmäßig der Wert der gesamten Geldmenge und damit sinkt auch der Wert der Rendite.
  • Wiegen Sie gut ab, ob das Rendite-Risiko-Verhältnis einigermaßen ausgeglichen ist und vor allem zu Ihnen passt.
  • Suchen Sie aus der Masse der Fonds „die wahren Perlen“. Einige Beispiele dafür haben wir Ihnen hier gezeigt

 

Eine simple Erklärung zur Thematik „Investment“ vermag es Einsteigern ein gutes Fundament an Finanzwissen zu geben, welches das erste Beratungsgespräch deutlich vereinfachen kann.

 

Dirk Fischer

Geschäftsführer , Patriarch Multi-Manager GmbH