Wir Menschen lassen heutzutage oftmals die Computer für uns arbeiten und über Algorithmen Entscheidungen treffen. Diese Entwicklung hat auch auf dem Geldanlage-Markt keinen Halt gemacht. Digitale Geldanlagen gewinnen immer mehr an Beliebtheit. Mit Hilfe sogenannter Robo-Advisor können wir inzwischen Gelder computergesteuert anlegen. Der Mensch überwacht dabei nur noch die Programme. Die Gewinne bei dieser Art von Geldanlage sollen überdurchschnittlich sein und das auch noch bei geringem Risiko und geringen Kosten.

Doch wie genau funktioniert dieses System?

Der Anleger beantwortet einige Fragen über Anlageziel, Risikobereitschaft, Renditeerwartung und vorhandene Wertpapierkenntnisse. Aus den Angaben erstellt eine Software schließlich ein Anlegerprofil. Dem Kunden wird dann eine Investmentstrategie mit Wertpapierportfolio vorgeschlagen. Je nachdem, welche Strategie der Anleger gewählt hat, wird in ETFs oder klassische aktive Zielfonds  investiert. Der Robo-Advisor trifft dann die Anlageentscheidungen nach vorgegebenen Algorithmen – dabei werden Wertpapiere von der Software automatisch umgeschichtet, um auf Kurs zu bleiben.

Die Vorteile der Robo-Advisor

Einer der größten Vorteile dieser Art der Geldanlage liegt wohl darin, dass es für nahezu jeden möglich ist, diese Anlageform zu nutzen. Schon ab Einzahlungen von 500 Euro kann man bei manchem Anbieter starten. Andere verlangen 5.000 oder 10.000 Euro. Doch auch für Studenten oder Geringverdiener gibt es Angebote: Mit Hilfe eines Sparplanes kann bereits ab 50 Euro investiert werden. Ein weiterer wichtiger Aspekt bei dieser Geldanlage sind die Kosten. Weil viele Robo-Advisor in ETF´s – also passiv gesteuerte Indexfonds – investieren, bleiben die Kosten gering. Oftmals liegen die Kosten für klassische Vermögensverwaltungen bei Banken bei der doppelten  Prozentzahl als bei Robo-Advisorn. Ein weiterer wichtiger Punkt, der hier aufzuzählen ist, sind die vielen Einflussfaktoren, die heutzutage den Geldmarkt und die Börse beeinflussen. Der Mensch ist kaum mehr imstande, diese Geschehnisse ohne maschinelle Unterstützung zu überblicken. Eine Software dagegen kann eine Unmenge an Daten erfassen, in Echtzeit analysieren und daraufhin Portfoliozusammensetzungen den aktuellen Entwicklungen anpassen. Sollen wir Menschen Entscheidungen treffen, tun wir dies im Normalfall unter Einfluss von bestimmten Emotionen. Auch hier ist uns der Robo-Advisor einen Schritt voraus: Er hat keine Emotionen, er wird nicht glücklich, euphorisch oder panisch, wenn sich die Kurve verändert. Er begeht also nicht die Fehler, die ein Fondsmanager oder Privatanleger begehen, sollten sie von gewissen Emotionen beeinflusst werden.

Nachteile dieser Geldanlage

Wo Vorteile sind, gibt es meistens auch den ein oder anderen Nachteil. Bei den Robo-Advisorn halten sich diese zwar in Grenzen, angesprochen werden sollten sie aber trotzdem. Der Hauptnachteil ist, dass unerfahrene Anleger die Anlageempfehlungen oftmals nicht einschätzen können. Die persönliche Beratung fehlt hier komplett und die Anleger wissen nicht, wie die Algorithmen arbeiten (Blackbox-Phänomen).

Renditen

Die Renditen dieser Anlagestrategie schneiden tatsächlich ziemlich gut ab. Regelmäßig zeigen Studien, dass Fondsmanager, die glauben, sie könnten besser abschneiden als der Gesamtmarkt, scheitern. Bei den Robo-Advisorn zeigt sich hier ein sehr positives Bild: Bei offensiver Anlagestrategie auf Zweijahressicht erzielte im Vergleich von www.biallo.de Fintego gut 24 Prozent Rendite. Die beiden Anbieter Whitebox und Truevest folgen dem nur knapp mit 21 Prozent. Bei ausgewogener Strategie erzielt Truevest mit 16 Prozent Rendite den ersten Platz vor Fintego, Ginmon und Quirion mit rund elf Prozent Rendite (alle Renditeangaben verstehen sich vor Kosten – Stichtag 30.09.18).

Der Truevest Robo-Advisor

Die gute Rendite ist nur ein Punkt, der für den Truevest Robo-Advisor spricht. Ein weiterer ist definitiv die langjährige Erfahrung, auf die bei diesem Anbieter zurückgegriffen werden kann. Der Robo-Advisor ist zwar mit dem Start Anfang 2017 noch nicht so lange auf dem Markt, doch bei Truevest handelt es sich um ein Label der Muttergesellschaft Patriarch Multi-Manager GmbH, welche auf historische Daten zurückgreifen kann. Die Strategien, die der Robo-Advisor anwendet, wurden vorher bereits in der klassischen Vermögensverwaltung angeboten. Über die letzten 7 1/3 Jahre wurden mit diesen Strategien 4,53% – 5,32% p.a. Renditen nach laufenden Spesen erzielt (Stand 30.11.18). Für diesen Robo-Advisor spricht außerdem die Kombination aus Mensch und Maschine! Es wird nicht ausschließlich auf Algorithmen vertraut. Bei Truevest entscheidet der Experte, also der Mensch, WAS gekauft wird, der Computer entscheidet dann WANN gekauft bzw. verkauft wird. Auch hier ist wieder die Erfahrung ein wichtiger Punkt. Truevest arbeitet mit zwei der profiliertesten Vermögensverwalter Deutschlands – der DJE Kapital AG und der StarCapital AG. Bereits heute verwalten die Truevest-Strategien rund 100 Millionen Euro Anlagevolumen (durchschnittliches Depotvolumen pro Kunde ca. 46.000€) !

 

Robo-Advisor-Investition aktuell besonders leicht gemacht

Ganz nebenbei sei erwähnt, dass die vier (je nach Risikoneigung des Kunden) zur Auswahl stehenden Strategien beim exemplarischen Robo-Advisor truevest mit einem ausgeklügelten Timing-Ansatz arbeiten. Man wird als Investor als nur voraussichtlich guten Börsenphasen in die Märkte investiert und in eher schwierigen Marktphasen dagegen zeitnah desinvestiert. Dann werden die Kundengelder in Cash geparkt und für den Anleger bis zu einem aussichtsreicheren Börsenklima und einem Wiedereinstieg in der Zukunft gesichert. Aktuell (4.1.2019) befinden sich alle vier truevest-Strategien in einer solchen „Kapitalsicherungsphase“. Für Neueinsteiger in die Kapitalanlage sei daher dringend erwähnt, dass das aktuelle Desinvestitionsszenario der truevest-Strategien ein absolutes Trauminvestitionsumfeld und eine aussergewöhnlich seltene günstige Einstiegschance in die Kapitalmärkte darstellt! Denn, aktuell erhält er mit einem Investment in den Fonds ein reines Tagesgeldinvestment (und so sind die meisten Deutschen ja bei Ihrer Bank investiert) ohne Risiko nach unten, was immer auch an den Kapitalmärkten passiert. Sollten die Börsen aber drehen und positive Signale liefern, wird der Investor leicht zeitversetzt, aber automatisch, an den steigenden Kursen partizipieren ! Worauf also warten ?

Die Zukunft der digitalen Geldanlage

Schon jetzt sind Robo-Advisor kaum noch wegzudenken. Über zwei Milliarden Euro wurden von Anlegern bei digitalen Vermögensverwaltern in Deutschland investiert. Und dass die Anzahl der Anleger und damit natürlich auch das angelegte Vermögen in diese Art von Geldanlage weiter steigen wird, ist so gut wie sicher. Heutzutage ist die Digitalisierung ein großes Thema. Inzwischen läuft so vieles in so vielen verschiedenen Lebensbereichen digital und automatisiert ab, dass sich diese Entwicklung sicherlich auch auf dem Geldmarkt weiter fortsetzen wird. Bei US-Anbietern wie Betterment oder Wealthfront kann man sehen, wie schnell sich das Konzept der Robo-Advisor in den USA entwickelt hat: Sie verwalten beide bereits zweistellige Milliardenbeträge für ihre Kunden.

Auch hierzulande wird die Anzahl der Menschen, die diese Art von Geldanlage nutzt, sicherlich weiter steigen. Denn wer möchte heute noch seine Zeit damit verschwenden, eine Bankfiliale aufzusuchen, wenn zum Beispiel eine Überweisung gemütlich von zu Hause aus auf dem Sofa oder auf dem Weg zur Arbeit in der Bahn erledigt werden kann? So wie diese Dinge heute für die meisten Menschen selbstverständlich geworden sind, wird wohl auch die Investition per Mausklick – und ohne persönliche Beratung – weiterhin zunehmen und in nicht mehr allzu langer Zukunft ganz selbstverständlich für Jedermann sein.

Sollten Sie noch nicht mit dieser Art von Geldanlage vertraut sein, dann wird es also langsam Zeit, sich ein wenig mit dem Thema auseinanderzusetzen. Vergleichen Sie die unterschiedlichen Robo-Advisor und starten Sie einen ersten Versuch am Beispiel von truevest (www.truevest.de ).

Viel Erfolg dabei.

Dirk Fischer

Geschäftsführer, Patriarch Multi-Manager GmbH