Nachdem es an der Börse jahrelang aufwärts ging, schlugen die Kurse 2018 die entgegengesetzte Richtung ein. Es ging vor allem bergab. Der deutsche Aktienindex DAX hat in diesem Jahr rund 18 Prozent verloren. Die deutsche Börse erlebte das verlustreichste Jahr seit der Finanzkrise 2008. Die Gründe dafür sind vielfältig: Internationale Handelskonflikte, Konjunktursorgen, aber auch die Angst vor steigenden Zinsen, hatten negative Auswirkungen auf die Finanzmärkte.

Einer der größten Verantwortlichen für das schlechte Börsenjahr ist wohl Amerikas Präsident Donald Trump. Er zettelte im Frühjahr 2018 einen Handelsstreit zwischen den USA und China an. Man könnte meinen, dass das mit dem deutschen Aktienmarkt nichts zu tun hätte, doch das ist leider nicht richtig. Denn es gibt einige Firmen, die ihre Waren in den USA produzieren und von da aus nach China verschicken. Diese Firmen sind von höheren Zöllen betroffen. Das betrifft zum Beispiel die deutsche Automobilindustrie.

Ein weiterer Grund für den Kurssturz der deutschen Unternehmen ist das Chaos um den Brexit, welches das ganze Jahr über herrschte. Das verstärkte die Angst an der Börse. Im Falle eines unkontrollierten Brexit ohne ein Abkommen mit der EU würden wohl auch deutsche Unternehmen leiden. Denn die Manager müssten das Geschäft neu ausrichten und geplante Investitionen aufschieben oder sogar ganz streichen.

Auch viele populäre Einzelwerte hatten weltweit zu kämpfen. So schickte der Datenskandal von Facebook im Frühjahr, die Aktie des Konzerns deutlich ins Minus. Auch das beeinflusste indirekt auch den deutschen Markt. Daneben fielen ebenso die Kurse von Tesla, Amazon und Alphabet. Weil die amerikanischen Aktienmärkte weltweit als Leitmärkte gelten, hat dies auch negative Auswirkungen auf den Rest der Welt.

Ein weiterer Faktor, der 2018 für Verunsicherungen an der Börse führte, sind die Zinserhöhungen in den USA. Gleich drei Mal erhöhte die US-Notenbank Fed den Leitzins um jeweils 0,25 Prozentpunkte. Beim Leitzins handelt es sich um den Zins, den eine Bank zahlen muss, wenn sie sich Geld bei der Zentralbank ihres Landes leiht. Ändert sich also der Leitzins, ändern sich die Zinsen, die Banken für Kredite verlangen. Das wiederum beeinflusst die komplette Wirtschaft eines Landes. Das hat zur Folge, dass auch der Zinssatz für Staatsanleihen steigt. Weil US-Staatsanleihen in Dollar notiert sind, steigt mit der Nachfrage nach den Anleihen natürlich auch der Wert der amerikanischen Währung. Das hat Folgen für die amerikanische Binnen- und Exportwirtschaft, aber auch für Länder und Unternehmen, die ihre Schulden in der Währung Dollar haben. Weil der Wert der eigenen Währung im Vergleich zum Dollar sinkt, müssen sie so einen höheren Betrag zurückzahlen, als sie sich eigentlich geliehen haben.

Zu guter Letzt schockte Italien die Börsianer im letzten Herbst: Das Land ließ Pläne verlauten, eine höhere Neuverschuldung in Kauf zu nehmen. 2018 war also kein einfaches Börsenjahr.

Wie bereits erwähnt, hat der deutsche Leitindex DAX mit minus 18 Prozent kräftig an Wert verloren. Auch die Patriarch Multi-Manger GmbH ist von dem turbulenten Börsenjahr nicht verschont geblieben. Allerdings hielten sich die Verluste dank des professionellen Risikomanagementsystems in Grenzen. Markus Kaiser (StarCapital AG), der eng mit der Patriarch Multi-Manager GmbH zusammenarbeitet, lobt deshalb die regelbasierten Strategien.

Denn: Die oben genannten Probleme beeinflussten die Kursentwicklungen. Mit den regelbasierten Strategien werden die Kursverluste präzise analysiert. Im Spätsommer gab es die ersten Verkaufssignale. Darauf wurde reagiert, indem Aktienquoten abgebaut wurden. So konnten dank des Risikomanagements starke Verluste bestmöglich aufgefangen werden. Den heftigen Dezember beispielsweise haben die Patriarch-Anleger schon gar nicht mehr mitbekommen.

Das Risikomanagement funktioniert im Prinzip recht einfach: Der wichtigste Indikator ist die 200-Tage-Linie, die sich auf die Strategie-Benchmark bezieht – also genau auf das Portfolio des Kunden, nicht nur auf den Index. Dabei wird noch eine Toleranzschwelle von +/- 3 Prozent beachtet. Und im Oktober hat sich aufgrund der Kursentwicklungen eben ein Verkaufssignal abgezeichnet, das am Ende die Patriarch Kunden vor extremen Rückschlägen bewahrt hat

Mehr Informationen zur Trend 200 Strategie erfahren Sie unter https://www.kapitalanlage-mit-timing.de/

Die ETF’s in Krisenzeiten

Die Patriarch Multi-Manager GmbH und die StarCapital AG bieten zusammen die ETF-Vermögensverwaltung PatriarchSelect ETF-Trend 200 an. Dadurch können Anleger in die weltweiten Aktienmärkte der stärksten Volkswirtschaften investieren. Auch hier erfolgt die Risikostreuung regelbasiert über die Trend 200-Systematik.

Wie oben erwähnt, wurde das Aktienportfolio im Oktober 2018 verkauft und die freigewordenen Mittel wurden im Gegenzug in Geldmarkt-ETFs investiert. Ausgelöst wurde der Verkauf durch das Unterschreiten der Durchschnittslinie des aus Aktien-ETFs bestehenden ETF-Basisportfolios um mehr als 3 Prozent. Zuvor war das Portfolio seit Juli 2016 in Aktien-ETFs investiert gewesen und konnte so über zwei Jahre lang an der Aktienmarktentwicklung partizipieren.

Aufgrund derselben Systematik wurde das Portfolio der Vermögensverwaltung PatriarchSelect ETFTrend200 am 26.2.2019 durch ein neuerliches Kaufsignal auch wieder zu 100% in Aktien-ETFs re-investiert.

Diese äußerst verlässliche Systematik sorgt einfach dafür, dass Investoren ebensolche Kriesenzeiten wie über das Jahr 2018 immer gut positioniert sind und ruhig schlafen können.

Wer dennoch kein separates Fondsvermögensverwaltungsdepot bei der Augsburger Aktienbank AG wünscht, aber trotzdem an dem beschriebenen System partizipieren möchte, kann dies auch über den Erwerb des seit 1.7.2018 deckungsgleich aufgestellten Patriarch Vermögensmanagement Fonds (WKN: A0EQ04) erreichen.

Dirk Fischer

Geschäftsführer der Patriarch Multi-Manager GmbH