Wer sein Geld auf Dauer gut und rentabel anlegen möchte, ist mit einem Fonds gut beraten. Dabei spielt es keine Rolle, ob Sie bereits Geld angespart haben, welches auf einmal angelegt werden soll, oder ob Sie gerade erst mit dem Sparen anfangen und peux a peux anlegen möchten. Investmentfonds sind für beide Optionen optimal.

Die Einmalanlage

 

Bei der Einmalanlage wird – wie der Name im Prinzip schon verrät – das komplette
vorhandene Kapital auf einmal angelegt. Es wird also eine größere Summe in einen
Fonds investiert und damit ist das „Timing-Risiko“ bei der Einmalanlage natürlich
etwas höher als bei einem Sparplan. Denn, je nachdem zu welchem Zeitpunkt man den
Fonds kauft, kann man Glück mit dem Kaufkurs haben und günstig einkaufen.
Hat man Pech und erwischt einen etwas höheren Kurs, kauft man ein wenig teurer ein,
was die finale Rendite schmälern kann.

Bei einem Fondssparplan dagegen wird dieses Timing-Risiko durch einen über
alle regelmäßigen Investitionstermine entstehenden Durchschnittspreis geglättet.
Diese unterschiedlichen Kaufsystematiken können somit mal zu einer höheren Rendite
beim Sparplan und mal bei der Einmalanlage führen.

Für wen eignet sich die Einmalanlage?

 

Die Einmalanlage ist für Leute gedacht, die eine größere Summe Kapital sofort zur Verfügung haben.
Als Richtwert lässt sich sagen, dass die Mindestanlagesumme bei Einmalanlagen zwischen
500 und 1.000 Euro liegen sollte.

Ob diese Summe durch Sparen, durch eine Erbschaft oder aus einem
Lottogewinn stammt, spielt dabei natürlich keine Rolle. Jedoch sollten Sie beachten, dass Sie
sich bei einer Einmalanlage eine bestimmte Mindestanlagedauer vornehmen sollten.
Speziell, wenn Sie in offensivere Fonds, deren Kurse schwanken, investieren wollen.
Sie können zwar zu jeder Zeit ihre Fondsanteile verkaufen, damit Sie hierzu aber einen
optimalen Zeitpunkt erwischen, bietet sich ein flexibles, langfristiges Zeitfenster einfach an.
Wer per Einmalanlage in einen Fonds investiert, sollte möglichst absehen können, dass er diese
Summe für mindestens zehn Jahre entbehren kann.

Fondssparen

 

Wer nicht auf einmal eine größere Summe zum Investieren zur Verfügung hat, dem bieten
sich trotzdem lukrative Möglichkeiten des Vermögensaufbaus.
So kann mit Hilfe von Sparplänen schon mit kleineren monatlichen Beträgen von zum Beispiel
25 oder 50 Euro in Fonds investiert werden.Und diese Möglichkeit des Vermögensaufbaus ist
der Einmalanlage nicht unbedingt unterlegen.

So profitieren Sie beim Sparplan, wie vorher schon erwähnt, vom sogenannten
Durchschnittskosten-Effekt (oder Cost-Average-Effekt). Dieser beschreibt, dass
man regelmäßig eine bestimmte Summe spart, mit der man unterschiedlich viele Anteile kauft.
Denn Märkte verändern sich und so steigt oder sinkt der Kurs und man bekommt für sein
Geld entweder mehr oder weniger Anteile. Da sie mit einem Sparplan immer zu einem
bestimmten regelmässigen Datum für dieselbe Summe kaufen, (von monatlich bis jährlich ist alles möglich)
müssen Sie sich keine Gedanken über den richtigen Moment des Einstiegs machen.
Außerdem ist das Risiko so geringer auf einmal viel Geld zu verlieren.

Ein weiterer Vorteil für einige Investoren ist wohl die Flexibilität eines Sparplans.
Denn bei Fonds-Sparplänen ist es jederzeit möglich, den Sparbeitrag zu erhöhen,
zu senken,auszusetzen oder sogar das Sparplandepot jederzeit komplett aufzulösen.
Sollte sich also an ihrer Lebenssituation etwas ändern, können Sie recht schnell und
unkompliziert auf ihr Geld zurückgreifen.

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Für wen eignet sich ein Fonds-Sparplan

 

Wie oben schon erwähnt, kann man mit Sparplänen schon ab kleinen Summen investieren
und so eignet sich dieses Konzept für Jedermann. Ob Sie nun als Student nur 25 Euro im
Monat übrig haben oder als Arbeitnehmer eine Summe von 200 Euro monatlich entbehren
können – wer nicht einige Tausend Euro auf einmal zur Verfügung hat, tut gut daran sein
Geld mit einem Sparplan an den Chancen der Kapitalmärkten partizipieren zu lassen.
Allerdings sollten Sie auch hier beachten: um rentable Gewinne erzielen zu können,
sollte der Sparplan möglichst zehn Jahre laufen.

 

 

Die Einmalanlage ist für diejenigen interessant, die eine größere Summe Kapital sofort zur Verfügung haben.

Das Fondssparen ist für alle, die monatlich kleinere Beiträge in Fonds investieren wollen.

 

Ob für Sie nun die Eimalanlage oder der Sparplan in Frage kommt, es gibt beim Kauf eines
Fonds immer noch ein paar Dinge zu beachten. So gibt es zum Beispiel Unterschiede bei den
Depotkosten, dem Ausgabeaufschlag, der jeweiligen Fondsart und insbesondere natürlich bei
der generellen Investmentstrategie des einzelnen Fonds.
In unserem Ratgeber können Sie nachlesen, worauf Sie unbedingt achten sollten und
welche Fehler es zu vermeiden gilt.

Dirk Fischer